allgemeine Informationen
Special Olympics Deutschland e.V. stellt sich vor
Gesellschaftliche Anerkennung durch den Sport
Special Olympics Deutschland e.V. (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und die einzige Organisation, die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) autorisiert ist, den Begriff „Olympics“ weltweit zu führen. Special Olympics wurde im Jahr 1968 durch Eunice Kennedy-Shriver ins Leben gerufen. Von den USA und der Familie Kennedy ausgehend hat sich seitdem eine weltweite Bewegung entwickelt, der in 170 Ländern mehr als 2,8 Millionen Menschen angehören.
SOD wurde am 3. Oktober 1991 gegründet und gehört seit 2007 als gleichberechtigtes Mitglied dem Deutschen Olympischen Sportbund an. Zu SOD gehören heute ca. 35.000 Menschen, die in 685 Mitgliedsorganisationen regelmäßig trainieren. Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. Special Olympics Deutschland gehört dem Förderkreis Behindertensport an, dessen Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist.
Nationale Spiele 2010 in Bremen
In Deutschland werden im Wechsel alle zwei Jahre jeweils Nationale Winter- und Sommerspiele ausgetragen. Insgesamt gibt es in Deutschland auf regionaler und Länder-Ebene jährlich mehr als 100 Special Olympics Veranstaltungen, die auch der Qualifikation für die nationalen und internationalen Spiele dienen. SOD beteiligt sich regelmäßig an den aller vier Jahre im Wechsel stattfindenden SO World Summer bzw. World Winter Games. Im Februar 2009 vertrat eine 115 Personen umfassende Delegation die deutschen Farben bei den World Winter Games in Idaho/USA. Kurz darauf fanden in Inzell die National Winter Games mit mehr als 600 Athletinnen und Athleten statt, auf große Resonanz der Bevölkerung, der Politik, des Sports und der Medien trafen.
Die nächsten Special Olympics National Summer Games finden vom 14. – 19. Juni 2010 in Bremen statt. Dort werden 12.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, darunter mehr als 4.500 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung, die in 17 olympischen Sportarten an den Start gehen und getreu des Special Olympics Eids handeln: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben!“
Ganzjährige Sporttraining und die Wettbewerbe in verschiedenen olympischen Disziplinen geben Menschen mit geistiger Behinderung die Chance, aus eigener Kraft Anerkennung zu gewinnen und in der Gesellschaft akzeptiert und respektiert zu werden. Bei Special Olympics ist die Teilnahme entscheidend. Jeder Athlet, jede Athletin hat bei den regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben durch die Einteilung in homogene Leistungsgruppen die Chance zu gewinnen, unabhängig vom Grad der geistigen Behinderung.
Special Olympics – mehr als Sport
Special Olympics ist mehr als Sport und versteht sich als ganzheitliches Angebot. Ein Beispiel dafür ist das weltweite Programm Healthy Athletes® zur Verbesserung von Gesundheit und Fitness, das durch Klinikärzte verschiedener Fachdisziplinen entwickelt und mit Leben erfüllt wird. Ein Familienprogramm, die Unified-Wettbewerbe und die im Jahr 2008 gegründete SOD-Akademie ergänzen und erweitern das sportliche Angebot von Special Olympics Deutschland.
Special Olympics Deutschland e.V. wird von namhaften Persönlichkeiten – genannt seien nur die Sportler Franziska Schenk und Michael Greis - und Unternehmen unterstützt. Für die Premium Partner ABB, s.Oliver und Würth ist das „Corporate Volunteering“ – der freiwillige Einsatz der Mitarbeiter für Special Olympics – ein wichtiger Bestandteil des Engagements.



